Lenné-Gesellschaft Bonn e.V.
Lenné-Gesellschaft Bonn e.V.

Vorschlag für die Neugestaltung von Bonns Rheinuferpromenade

Vorschlag von Lenné-Gesellschaft Bonn

 

 

Grundlage der Planung: Weitere Durchgrünung der Stadt Bonn, um das Stadtklima besonders im Sommer zu verbessern (Klimawende)

 

Vision: Bürger und Touristen sollen Freude haben, das Alte – die kurfürstliche Residenzstadt, Universität und Bundeshauptstadt – mit dem Neuen – eine pluralistische Gesellschaft in einer nachhaltigen Welt – in gesunder Luft und geselligem Beisammensein genießen zu können.

 

Durchgrünung: Die Fläche zwischen Bonner Oper und „Berliner Freiheit“ wird zu einem kleinen Park – den Opern-Park - ausgebaut mit einer Ziersträucherhecke als Abschluss zur „Berliner Freiheit“, mit Wegen und Sitzbänken.

 

Die Rheingasse wird in eine Baumallee mit Säulenbäumen, vornehmlich Mittelmeerzypressen, umgewandelt und stellt dann u. a. eine optisch imponierende Verbindungsallee zwischen Rhein und Stadtzentrum dar.

 

Eine der beiden Fahrbahnen der Rheinuferstraße wird entsiegelt und nur eine Fahrbahn als Einbahnstraße für Zubringerdienste zu den Gaststätten an der Rheinpromenade eingerichtet.

 

 

Zugang für Fußgänger und ggf. Radfahrer zum Rhein bzw. zur Stadt


1. Ein Zugang ist die neue Baumallee der „Rheingasse“.                                                                                                   
2. Ein zweiter Zugang von der Stadt zum Rhein sind die Brüder- und Kapuzinergasse, dort gibt es schon eine Unterführung unter der Belderbergstraße.                                                                                          
3. Der dritte Zugang von der Stadt zum Rhein ist der Weg vom Koblenzer Tor über den Hofgarten (Flur 335) entlang dem ehemaligen Residenzschloss/ heute Universität zum Alten Zoll und damit zu dem schönsten Aussichtspunkt Bonns über die Rheinlandschaft.                                                                                                                                                

4. Verbindung: Von der Konviktstraße vorbei am Koblenzer Tor weiter über die Franziskaner Straße zum Bischofsplatz und Marktplatz. Zwischen Rheinuferpromenade und Marktplatz liegen so wichtige und eindrucksvolle Gebäude/Ziele wie Historisches Seminar der Uni Bonn, Lenné-Haus, Universitätsclub, Stadtgarten, Schloss/Uni-Hauptgebäude mit Schlosskirche, Rathaus. Gestalterisch sollte die Verbindung als Fahrradstraße ohne Parkplätze als „shared space“ ausgewiesen und gestaltet werden. Am Koblenzer Tor sollte ein ampelgesicherter Überweg in gemeinsamer Ampelschaltung mit dem südlich des Koblenzer Tores geplanten Überwegmeingerichtet werden.

 

 

Toiletten: Am Rheinufer soll es in regelmäßigen Abständen öffentliche Toiletten geben.

 

Verkehr: Die Straßen um das Opernhaus sollen nur dem ÖPNV und der Zu- und Abfahrt aus der Opern-Garage dienen: Die Zufahrt zur Operngarage erfolgt wie bisher über die „Berliner Freiheit“ und über das Brassert-Ufer; die Abfahrt über das Brassert-Ufer nur einspurig nach Süden bis Rheingasse und zum Belderberg.

Die Rheinuferstraße wird eine einspurige Einbahnstraße in Nord-Südrichtung für den Lieferverkehr zu den Gastbetrieben am Rhein und für den Busverkehr zu den Schiffen. Durch den Wegfall einer Fahrspur können die Radwege und Fußgängerzonen erweitert und ggf. weitere Gaststätten eingerichtet werden.

 

Info-Stele: Neben der Lenné-Büste in den Rheinterrassen sollte eine Informations-Stele über Peter Joseph Lenné geben.

 

Perspektive
Der berühmte Landschaftsgestalter und Städteplaner des 19. Jahrhunderts Peter Joseph Lenné wurde in Bonn am Alten Zoll geboren, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Als Gartenbaudirektor von Preußen hat er viele Werke im Rheinland geschaffen, hat geholfen, den Hofgarten zum Rhein hin, heute Stadtgarten, vor der Bebauung zu retten und hat in Endenich einen (Privat-)Park geschaffen. Er ist einer der berühmten Söhne dieser Stadt. Deshalb sollte das Rheinufer und die Durchgrünung der Stadt in seinem Sinne gestaltet werden ähnlich wie auch der Rheinauenpark als Hommage an Lenné geschaffen wurde.

 

 

 

Abbildungen mit Markierungen betreffend obige Vorschläge                                                                                                    

    

    

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