Lenné-Gesellschaft Bonn e.V.
Lenné-Gesellschaft Bonn e.V.

Neugestaltung des Bonner Rheinufers von der Straße Rosental bis 2. Fährgasse

Vorschlag von Michael Wenzel, Lenné-Gesellschaft

 

 

Das Geburtshaus von Peter Joseph Lenné steht in der Konviktstraße in unmittelbarer Nähe zum Rhein. Die Ideen des bedeutenden Garten- und Landschaftskünstler des 19. Jahrhunderts sollten mit berücksichtigt werden.

Als Vorbild könnten die Rheinanlagen in Koblenz dienen, zumindest für einen Teil des Ufers.

 

 

 

Um einen Promenadencharakter zu erhalten, muss die Fläche vom Rheinufer aus verbreitert werden.

  • Dadurch muss die Straße als Einbahnstraße zurückgebaut werden mit Radweg. Unmittelbar am Ufer sollte kein Radverkehr stattfinden.

  • Der Autoverkehr muss so weit wie möglich unterbunden werden, da hier Fußgänger Vorrang haben müssen.

  • Es muss ausreichend Platz für Restaurants, Bistros, kleine Kaffees , Sitzgelegenheiten mit Pergola und Grünanlagen mit Springbrunnen geschaffen werden. Auf für die ankommenden Besucherströme per Schiff.

  • Hohe Bäume sollten die Straße Allee-artig begrenzen, die Parkzone muss daher entfallen.

  • Es sollten besondere Baumarten im Sinne Lennés sein, die Hochwasser und das geänderte Klima vertragen.

Die Bäume sollten ökologisch wertvoll sein hierzu ein Link aus der Schweiz :

https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/bvu/dokumente_2/umwelt__natur___landschaft/hochwasserschutz_1/gewaesserunterhalt_1/natuerlich_vorkommende_gehoelzer_-_uferbestockung.pdf

Die Grünanlagen sollten keine abgezirkelten Beete sein und kein Barockgarten, sondern sollten natürlich wirken, mit Rasenflächen und insektenfreundlichen Pflanzen.

Es sollten Ruhezonen verschiedenster Art vorhanden sein.

Ein Beispiel wäre das Rheinufer in Mainz Kastell:

 

 

Diese Zone könnte unterhalb der Beethovenhalle vorstellbar sein. Die Bewirtung könnte vom Restaurant der Beethovenhalle erfolgen.

  • Am Rheinufer von der Kennedybrücke bis zum Kiosk befinden sich viele Schiffsanleger. Einige sollten nördlich der Brücke verlegt werden bis hinter das Feuerlöschboot, um die Uferzone besser zu nutzen.

  • Die Stelle, wo die Synagoge stand, muss besonders herausgestellt werden. Es sollte eine Mahn- und Gedenkstätte errichtet werden, mit einem Maßstabgerechten Modell der Synagoge.

  • An einer besonders geeigneten Fläche sollte eine Rheinbrücke mit einem Pavillon nach dem Vorbild der Seebrücke Sellin oder Ahlbeck angelegt werden. Dies entspräche dem früheren Badehaus am Rhein am „Alten Zoll“. Ein Bad sollte nicht errichtet werden.

www.virtuellesbrueckenhofmuseum.de

Seebrücke Sellin www.ruegenlive.de

 

Die Bücke mit Restaurant müsste auf hohen Stützen errichtet werden, so dass sie
auch bei Hochwasser nutzbar wäre.

https://www.bonn.de/pressemitteilungen/februar-2021/beteiligungsverfahren-zurneugestaltung-
der-bonner-rheinuferpromenade.php.media/134135/Luftbild-
Rheinuferpromenade.jpg.scaled/9f4004ef473eadfc8b76e8d245664a45.jpg

 

Das steil abfallende Ufer mit der Begrenzung sollte an einigen Stellen zugänglich
sein z.B. unterhalb des Alten Zolls und des Hotel Königshof. Hier bietet sich eine
Treppenlösung an.

 

Basel Rheinuferpromenade www.espazium.ch

 

  • Als Verbindung zum Stadtzentrum sollten rampenartige Zu- und Abgänge wie im obigen Beispiel vom Stadtgarten, Hotel Königshof, Albertinum und Uni-Bibliothek und Arndthaus geschaffen werden.

Köln neue Freitreppe www.sueddeutsche.de

 

  • Alternativ oder auch zusammen mit einer strandartigen Zone sollte eine Treppenlösung geschaffen werden.

  • Es wäre auch eine große Tribüne mit vielen Sitzplätzen für Veranstaltungen auf dem Rhein z.B. Freilichttheater, Konzerte auf einer Rheinbühne, Feuerwerk, Regatta etc. denkbar.

  • Es sollte eine Bühne auf dem Rhein nach dem Vorbild der Seebühne Bregenz geschaffen werden, in einer Größe, die die Schifffahrt nicht beeinträchtigt.

  • Im Bereich des Alten Zolls und angrenzend an das Geburtshaus Lennés könnte man einen Pergola- Garten anlegen.

  • Der Mammutbaum muss besonders geschützt werden.

  • Skulpturen können jedoch auch in den Grünanlagen aufgestellt werden, moderne Plastiken und auch Büsten berühmter Bonner, wie z.B. die vorhandene Lenne-Büste

  • Lennés Geburtshaus sollte von der Stadt erworben werden oder im Tausch mit einem städtischen Objekt im Viktoria-viertel.

  • Im Haus sollte das Stadtmuseum und ein Lenne-Raum untergebracht werden.

  • Da der Verkehr weitgehend ferngehalten werden soll, empfiehlt sich, einen Großraumparkplatz auch für Schiffsreisende zu schaffen mit einem (kostenlosen) Shuttlebusverkehr in 15-Minuten-Takt zu den Anlegestellen. Damit Reisebusse und PKW nicht am Rheinufer parken.

  • Die gesamte Promenade muss bei Dunkelheit gut beleuchtet werden und mit Kameras ausgestattet werden, um Vandalismus und Saufgelagen vorzubeugen.

  • Es könnte so die schönste Promenade am ganzen Rhein werden.

 

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